31 ARGUMENTE

……………für ein ganzheitliches Umwelt- und BürgerInnen – Zentrum
Wo…         im alten Arbeitsamt (z. Zt. Sitz der Staatsanwaltschaft)
Warum…   als Leuchtturm für Stadt und Land und für bessere
……………Kommunikation mit der Zivilgesellschaft!

  1. Unter dem gemeinsamen Dach des Umwelthauses greift der ökologische Nachhaltigkeitsgedanke auf alle anderen NutzerInnen und BesucherInnen des Zentrums über und wird zum gemeinsamen Grundprinzip.

  2. Insgesamt wird die Beteiligung und das Engagement der BürgerInnen für und in der Arbeit der Vereine damit gefördert und zahlreiche bisher passive Menschen zum Mitwirken motiviert und gewonnen.

  3. Der jetzige Hochsicherheitstrakt der STA passt nicht ins Bild des Kommunikations- und Kulturzentrums der Landeshauptstadt. Er kann als BürgerInnen- und Umwelt- Zentrum in ein ökosozial engagiertes, dynamisches Kommunikationszentrum transformiert werden.

  4. Eine attraktive künstlerische Gestaltung kann das Zentrum zum touristischen Anziehungsmagneten werden lassen – auch für BürgerInnen anderer Städte in NRW (und bundesweit), die sich hier informieren könnten, wie das geht und was ein solches Zentrum leisten kann.

  5. Die Innenhofsituation ermöglicht eine eigene öko-ästhetische Atmosphäre und zahlreiche Veranstaltungen, ohne dabei direkte Nachbarn zu stören.

  6. Die langen und teuren Wege der Staatsanwälte vom Büro zum Gericht fallen weg, wenn sie, wie längst geplant, zum Gericht ziehen.

  7. Durch die Teilnahme an Kampagnen und in den Auseinandersetzungen mit der Politik reifen in der Dynamik des Zentrums auch neue engagierte KommunalpolitikerInnen.

  8. Politik und Stadtverwaltung können (z.B. durch ein ständiges Büro der „Beteiligungsbeauftragten“) im Zentrum besser mit den Zivilvereinen kommunizieren und die Beteiligungsmöglichkeiten und deren Regeln praxis- und bürgernah optimieren.

  9. Die Fachforen der Agenda21 bekommen wesentlich mehr Öffentlichkeit und Unterstützung durch offene Tagungen im Zentrum anstatt intern im technischen Rathaus.

  10. Die ökologische Bewirtschaftung – weder missionarisch noch plakativ, sondern durch einfach konsequente Praxis – zeigt, dass der ökologische Konsum statt Einschränkung eine qualitative Bereicherung darstellt.

  11. Die gemeinsame selbstbestimmte Organisation und Verwaltung des Zentrums durch die NutzerInnengemeinschaft mit dem erklärten Ziel der Kostendeckung fördert die Selbstständigkeit, stärkt die Unabhängigkeit von Politik und vermindert die bisherige Subventionierungsmentalität.

  12. Im alten Arbeitsamt kann das Zentrum zum gastlich-informativen Anziehungspunkt für engagierte und neugierige BürgerInnen werden, die sich über die Arbeit der Vereine informieren und konstruktiv beteiligen möchten.

  13. Die Vereine lernen sich untereinander besser kennen.

  14. Die einzelnen Vereine, Initiativen und AGs erkennen ihre Bedeutung im Gesamtspektrum des BürgerInnen-Engagements.

  1. Die Vereine ähnlicher oder gleicher Thematik können ihre Arbeit koordinieren und mit attraktivem Heimvorteil eine größere Öffentlichkeit erreichen.

  2. Die Landesverbände können sich besser koordinieren und thematisch zusammen arbeiten.

  3. Bei Interesse können die Vereine im Zentrum einen eigenen Raum beziehen oder im Co-Working temporär zusammenarbeiten.

  4. Durch das multimedial ausgestattete Präsenzbüro werden auch alle anderen, nicht im Zentrum vertretenen Vereine vernetzt und sind für alle BürgerInnen leichter erreichbar.

  5. Die empfundenen Vorteile der bisher gegebenen, dezentralen Lage mancher Vereine können beibehalten werden – allerdings durch die Angebote des Zentrums (Küche, Kino, Bühne usw.) ergänzt.

  6. Größere Veranstaltungen können im Zentrum (auch im Freien) leicht gemeinsam koordiniert und organisiert werden, da alle notwendigen Einrichtungen schon vorhanden sind  =   erheblich verminderter Aufwand.

  7. Durch die im Eine-Welt-Forum vertretenen zahlreichen binationalen und interreligiösen Vereine wird auch der globale Integrationsgedanke gestärkt.

  8. Im Zentrum können die noch nicht benötigten Räume zusammen mit den Flüchtlinginitiativen als integrative Unterkunft genutzt und von Vereinen, auch des Eine-Welt-Forums betreut werden.

  9. Durch die E-Car-Station, den E-Rad+Riksha-Verleih oder die E-Riksha-Stadtrundfahrt wird Elektro-Mobilität praktisch erfahrbar und eigene E-Mobilität angeregt und gefördert.

  1. Beispielhaft installierten Techniken zur Erzeugung und Speicherung regenerativer Energien werden den BürgerInnen näher gebracht und regen somit zur Nachahmung und Praxis an.

  2. Der regionale Bio-Markt informiert über die Situation der Öko-Landwirte der Region, stärkt deren Entwicklung und fördert damit auch die Gesundheit in der Bevölkerung.

  3. Durch die Hofarkaden sind die Festivitäten der Vereine oder der BioRegionalMarkt nahezu wetterunabhängig.

  4. Die direkte Nachbarschaft zur Kunstakademie bietet durch zusätzliche Künstlerateliers und Räume (z.B. für Stipendiaten) mehr Platz für die Akademie und künstlerische Impulse fürs Zentrum.

  5. Das in der Kooperationsvereinbarung versprochene interkulturelle Zentrum kann auch im alten Arbeitsamt integriert werden.

  6. Auch für die offene Kunstszene der Stadt kann hier das ihr versprochene Forum eingerichtet werden.

  7. Die Zusammenführung des gesamten Spektrums der engagierten Zivilgesellschaft entspricht einem ganzheitlichen, integrativen Gesellschaftsverständnis.

  8. Last but not least – die bisher von vielen als Schickimicki-Metropole betrachtete Landeshauptstadt bekommt dadurch ein neues Profil mit Vorbildcharakter – Düsseldorf,

die Stadt der BürgerInnen Beteiligung.

H.R.Jonas, Dez 2015