Auswertung des Umwelthaus-Workshops
der Wertsicht GmbH vom 14.8.2015

– Hans-Rainer Jonas –

als Workshopteilnehmer an Hand selbstgemachter Fotos und eigener Beobachtung – Anfang November, weil von städtischer Seite und Umweltamt bis heute keine Auswertungsinformationen zu erhalten waren – und natürlich ist diese Auswertung angesichts unserer Arbeitsamtskampagne nicht nur objektiv – umso gespannter bin ich auf die Veröffentlichung der Ergebnisse des Workshops durch die Stadtverwaltung.

Mit der Durchführung des Workshops wurde im April die Wertsicht-GmbH beauftragt. Die Einladung zum Workshop kam ein paar Wochen vor den großen Sommerferien, der Workshop selbst am 14.8.2015 kurz danach – nicht die beste Voraussetzung zur Diskussion in den Vereinen und Initiativen, um eine im Namen der Vereine besprochene Raumbedarfsangabe benennen zu können. Außerdem konnte niemand sagen, wo dieses Umweltzentrum in welchem Gebäude sein sollte – Wer bucht ein Hotel, ohne zu wissen wo es liegt, was es bietet und wie viel es kostet?

In vielen Gesprächen mit thematisch engagierten Initiativen, Vereinen und Initiativen wurde der Workshop von der Wertsicht GmbH vorbereitet und mit ca. 26 Vertretern der eingeladenen Vereine am 14.8.2015 durchgeführt.

Zur Einleitung des Workshops sprach Prof. Dr. Knopp von der Uni Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaft über sein Projekt „Aktiv für eine lebenswerte und umweltgerechte Stadt“. – m.E. mit der Aussage für ein gemeinsames interdisziplinäres Bürgerzentrum unter dem Dach der ökologischen Nachhaltigkeit. Der Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt Philipp Tacer bekräftigte den Willen der Rathaus-Koalition der Umwelt ein Haus inmitten der Stadt einzurichten – leider konnte auch er kein geeignetes Gebäude und Standort benennen. Dann konnte ich die Idee eines Bürger- und Umweltzentrums im alten Arbeitsamt vorstellen – wie hier auf der Website konkret beschrieben – wofür es überwiegend positiven Beifall gab.

Anschließend wurde die bis dato zusammengestellte Themensammlung anhand verschiedener Blätter vorgestellt und diskutiert.


In einer bis dato gebildeten Bedarfsliste ergab sich

ein qm-Bedarf für ein Umwelthaus von 3000-3500qm

Tabelle-1

 

Mein Kommentar zu Tabelle 1:

Dieser „Bedarf“ der nur 18 aufgelisteten Vereine und Initiativen – begrenzt auf den Bereich Umwelt – stellt für die Vorstellung eines allgemeinen Bürger/Innen-Zentrums im alten Arbeitsamt nur einen Anfangsbedarf dar.

Wenn klar ist, dass es sich um den Standort und das Gebäude des alten Arbeitsamtes handelt, wird der Bedarf so sicher wie urplötzlich von allen möglichen Mitnutzer-Initiativen rasant ansteigen.

Und wenn dann immer noch Platz ist, können wir die Stipendiaten der Kunstakademie fragen, bestimmte Fachbereiche der Uni, oder auch die Integrations- und Flüchtlingshelfer-Initiativen, mit deren Hilfe gerade im Zentrum der Zivilgesellschaft erfolgreiche Integration erreicht werden kann, denn hier können Zugewanderte in zahlreichen Initiativen und Vereinen ihrer neuen Heimat sinnvoll und mit Herz integriert werden.


Für wen soll das Umwelthaus entstehen?

Für Initiativen, Vereine, Verbände des Umwelt- / Natur- / Verbraucherschutz der Stadt / des Landes

Und darüber hinaus?

genannt

Häufig für Bürgerinnen und Bürger
Häufig für Schulen und Kitas (außerschulischer Lernort)
Häufig Eine Welt-Verbände, Vereine, Initiativen
Wenig soziale und Friedensverbände
Wenig Stiftungen (Böll u.a.)
Wenig Gewerkschaften
Häufig als Schulungs- und Veranstaltungsstätte für NUA, Ministerien, Energieagentur, Effizienzagentur
Wenig Raum für Künstler (Kunst – Kultur)
Häufig gewerbl.Tätige aus dem Bereich Umwelt/Naturschutz/Energie (Berater, Sachverständige, Öko-Reisebüro, Bioladen
Einrichtungen mit Beteiligung der Stadt
Häufig SAGA
Häufig Lokale Agenda
Wenig –  neutrale / unabhängige Bürgerberatung zum Bauen – Beispiel Bauzentrum – Effizienz / Ökologie / Förderung Barrierefreiheit
                                                        

 

Dilemma = Interessenskonflikte
Landesbüro <> Sachverständige (Neutralität)
Landesverbände <> Behörde (Unabhängigkeit)
Ehrenamtler <> große professionelle Organisation (Lobbyarbeit)
Alles unter einem Dach <> Profilbildung – (Identifikation)
    Verwässerung
neutrale Beratung <> Anbieter

Es folgt die Bewertung der Themenpunkte durch die anwesenden 26 Workshopteilnehmer

Eine Nennung pro Verein

Für wen soll das Umwelthaus entstehen?
Auswertung durch 26 Workshopteilnehmer
Für Punkte
BürgerInnen 24
EineWelt Vereine / Verbände 23
Schulungsstätte für div. Institutionen/Verbände 21
Lokale Agenda 21
Schulen + Kitas 20
Soziale + Friedensvereine 19
ökol. Gewerbe 17
Raum für Künstler 13
Gewerbe für Nutzer 11
Vertretung / Büro für Wohnprojekte 10
Initiative für Flüchtlinge 10
für Initiativen im Entstehen 9
Stiftungen 8
SAGA 7
Bauzentrum München 7
Büro / Vertretung Ministerien / Politik 6
Gewerkschaften 5
Parteien 0

Mein Kommentar Tabelle 2

Weitaus die Mehrheit der Befragten sprechen sich für eine übergreifende Zentrumslösung aus – nicht nur für Umweltinitiativen, sondern für das gesamte Spektrum der Initiativen und Vereine. Und am ende der Scala sollen sich Parteien Gewerkschaften und die Politik nicht einmischen.


Was soll das Umwelthaus anbieten?

  • Raum für Verbände / Vereine / Initiativen des Natur- / Umwelt- / und Verbraucherschutzes
  • Förderung des Zusammenwirkens  >>  neue Impulse + Synergien nutzen
  • Verankerung in der Mitte der Stadt  >>  sichtbar + spürbar
  • Ökologisch + energetisches Leuchtturmprojekt bzgl. Gebäude

Weitere Ideen zum Angebot und zur Umsetzung >> Raumbedarf = siehe gesonderte Liste >> zusätzliches Raumangebot:

  • wenig – Werkstatt  /  Kreativraum
  • wenig – Musik  /  Kino  /  Theaterraum
  • wenig – Übernachtungsmöglichkeit

Organisation des Hauses

  • Häufig – gemeinsamer Empfang  /  Post  /  Telefonzentrale
  • Häufig – Organisation Raumbelegung
  • Häufig – Reinigung  /  Instandhaltung
  • Wenig – pädagogische Fachkraft (außerschulischer Lernort)

Austausch / Zusammenwirken der Verbände, Vereine, InitiativenHäufig – Umweltforum – institutionalisierter Austausch / Treffen

  • Häufig – Grünstift – gemeinsame Zeitschrift  /  Magazin
  • Häufig – gemeinsame Homepage  /  Kalenderpflege
  • Wenig – themenspezifische Arbeitsgruppen  /  Projekte
  • Wenig – Koordinationsstelle Landesverbände

Bürgerinformation / Einbindung

  • Häufig – Begegnungsstätte (Café / Restaurant, Veranstaltungen, Kinder – Spielecke)
  • Wenig – unabhängige neutrale Umweltberatung
  • Häufig – Information über ansässige Verbände  /  Initiativen  /  Über Schaukästen etc.

Was soll es im Umwelthaus geben
anwesend 26 Teilnehmer Punkte
interdisziplinärer Ansatz  / sozial + Umwelt 19
Läden f. Ökoprodukte + Fairtrade 16
Auditorium 15
Öko-Regio-Markt 15
Aktions- + initiativraum 13
Presse  / Öffentlichkeitsarbeit 12
Ethische Logistik 12
Gem. Veranstaltungsräume 12
CoWorkingSpace 8
Bürgerwahlkabine für Petitionen und U-Listen 6
Anlaufstelle für Gründung von Initiativen 2
Fahrradverleih 2
Beete,  Biogarten 2

Mein Kommentar Tabelle 3

Auch hier wird der interdisziplinäre Ansatz mehrheitlich befürwortet. Und außerdem das ökologische Gewerbe als notwendigerweise beispielhaft integriert.


Was soll das Umwelthaus anbieten?

Für Punkte
Organisation Raumbelegung 21
Begegnungsstätte  /  Café  /  Restaurant 21
Reinigung  /  Instandhaltung 19
Gem.Homepage  /  Kalender 19
Werkstatt  /  Kreativraum 18
Infos für Bürger über Vereine  /  Verbände  /  Inis 18
Gemeinsamer Empfang  /  Post  /  Telefon  /  gemeins.Büro 16
Umweltforum  /  Austausch  /  Treffen 16
Grünstift (Magazin) 16
Unabhängige Umweltberatung 15
themenspezifische Arbeitsgruppen  /  Projekte 13
Musik  /  Kino  /  Theaterraum 8
pädagog. Fachkraft 7
Koordinierungsstelle Landesverbände 7
Übernachtungsmöglichkeiten 6

Auch hier wird der Wunsch nach allgemeiner Begegnung deutlich, auch wenn er oder weil er keine Vorstellung von der Größe eines möglichen Zentrums hat – der Vorschlag bedarf eines konkreten Modells, Gebäudes und Ortes.


Wie soll das Umwelthaus betrieben werden?

  • wer ist Eigentümer – wer Betreiber
  • wer kann was beisteuern
  • Beziehung zwischen „Verwalter“ und „Nutzer“?

 Wer kann Eigentümer sein?

  • Stadt
  • Träger
  • Eigentümergemeinschaft
  • Egal wer

Wer betreibt das Haus ?

Häufig ein übergeordneter Träger
Wenig Mieter / Nutzer in Selbstverwaltung

 Wer kann was beisteuern?

   
  • Organisation / Verwaltung des Hauses (Empfang, Telefon, Raumbelegung, Reinigung, … )
  • Austausch / Zusammenwirken der Nutzer (Treffen, Magazin, Homepage, …)
  • Bürgerinformation / – Einbindung (Begegnungsstätte, Information über Verbände, Initiativen, …)

wie ist das Verhältnis Vermieter – Nutzer

häufig Ist ein Mitspracherecht der Nutzer gewünscht?
    (hinsichtlich Organisation, Instandhaltung, öffentl. Präsenz
    neuen Mietern etc., bspw. Über Mieterrat oder Vereinsmitgliedschaft

Rechtsform des Trägers

  • Verein
  • Genossenschaft
  • Gemeinnützige GmbH

Wie soll das Umwelthaus betrieben werden?

Auswertung durch 24 Teilnehmer

Für Punkte
Eigentümer: Stadt / Land 17
Mitspracherecht erwünscht? 16
Begegnungsstätte 11
übergeordneter Träger 9
Selbstverwaltung 8
Rechtsform Verein 8
Empfang 7
Umweltforum 7
Rechtsform Genossenschaft 7
Eigentümergemeinschaft 6
Grünstift 6
Professionelle Struktur 6
Raumbelegung 5
Arbeitsgruppen 5
Koordinierungsstelle Verbände u.a. 5
Reinigung / Instandhaltung 4
Päd. Fachkraft 4
Egal wer 3
Homepage 3
Infos über Nutzer 3
Rechtsform GmbH 3
Rechtsform Stiftung 2
Eigentümer: Träger 1
Neutrale Umweltberatung 1

Zu dieser Frage und Tabelle lässt sich am wenigsten konkret aussagen, da die Diskussion über Träger, Selbstverwaltung, Kostendeckung und Subventionsnotwendigkeit erst anhand eines konkreten Modells mit allen daran Beteiligten zu eröffnen wäre.

Und das wiederum hängt von der Frage der Erweiterung des Zentrumsgedankens auf alle Bürgervereine und Initiativen ab, die sich unter dem Dach der ökologisch-sozialen Nachhaltigkeit treffen wollen.


Themenspeicher

Professionelle Strukturen erwünscht Stiftung als Träger Grund: Stiftungszweck ist nicht zu ändern Träger ist nicht ohne Finanzierung zu betrachten! Finanzierung

Qualiaetskriterien

WoranSollSich

WieWirdErreicht

WieWirdErreicht

PlatzFuerWeitereIdeen

Beim Workshop nicht anwesend waren unter anderem auch

Adfc foodwatch Lebensmittelretter
Leben findet Statt occupy düsselgrün
düssel solar Freiraum/Farbfieber slowfood
greenpeace komma Menschen f.d. Frieden
interkultura amnesty Ddorfer Aufklärungsdienst
U-Laden march against Monsanto Umweltgewerkschaft
Wandelkino world in union – wiu akki
Spielmobil asta der akademie amnesty düsseldorf
Demokratische Schule Damen und Herren e.V stay
Pro asyl CBG bioland
Demeter agöl mehr Demokratie
Lokale Agenda Deichwächter food sharer

Meine Liste umfasst noch ein paar Dutzend weitere Initiativ- Adressen, die es auch zu informieren gilt, wenn wir zu einem erweiterten Workshop im Jan oder Februar 2016 einladen. Dabei werden dann auch die bisher beim Workshop zu kurz gekommenen Themenbereiche diskutiert. Das möchte ich aber erst dann tun, wenn insgesamt mehr als 1000 Unterstützungsunterschriften belegen, dass es sich um ein allgemeines Interesse handelt, das wir realisieren möchten. Also Bitte sammelt Unterschriften und schickt alle Freunde und Freundinnen und Bekannte auf unsere Webseite www.altes-arbeitsamt.de ! von dort können sie per mail unser Vorhaben unterstützen und die Unterschriftenliste vergrößern.

Hans-Rainer Jonas November 2015


Anlagen: Siehe unsere website www.altes-arbeitsamt.de Beschluß des Rathauses im Nov. 2014 zur Durchführung eines Umwelthaus-Workshops Zitate aus der Kooperationsvereinbarung (grün/gelb/orange) zur Bürgerbeteiligung Offener Brief an NRW und Stadt Düsseldorf mit Antworten Wertsicht-Einladung und Bildprotokoll vom Workshop Vorformulierte Themen-Sammlung auf div. Blättern.


F  A  Z  I  T

  Ich bin jetzt seit 10 Monaten wieder mit diesem Thema  beschäftigt.

– wie schon 2006 als wir versucht haben, das damals zum Verkauf stehende Stadthaus an der Mühlenstraße, gegenüber dem alten Gericht, in die Diskussion eines ökosozialen Zentrums engagierter Bürgerinitiativen und Vereine einzubringen und ihnen im historischen Stadthaus eine attraktive Heimat mit optimaler Öffentlichkeitswirkung zu geben.

Das dürfte auch noch einigen Grünen in Erinnerung sein…

duesselmosaik  1 – 2006

 Mittlerweile ist das Stadthaus ein Luxushotel und auch gegenüber im alten Gericht ist nur noch Platz für die gut zahlende Reichenklientel.

Als damals unter OB Erwin nichts geklappt hat, war schon klar, dass sich dann nur noch das alte Arbeitsamt für ein solches Zentrum im Herzen der Stadt optimal eignet.

duesselmosaik 2 – 2007

Und als im November 2014 der Rat beschloss, eventuell ein Umwelthaus in der Mitte der Stadt einzurichten, fragte ich, wieso nur für die umweltengagierten BürgerInnen?

an Ratsmitglieder

Ich verstehe natürlich, dass damit das existierende Umweltzentrum  am Südring aus seinem Versteck und dem dadurch entstandenen Dornrösjenschlaf herausgeholt werden soll.

Ich frage mich aber, wieso man die Gelegenheit nicht nutzt, das gesamte Spektrum des zivilen Engagements unter dem Dach der ökologischen Nachhaltigkeit zu vereinen?

Denn auch die anderen Bürger-Initiativen und Vereine der Stadt haben keine attraktive, gemeinsame Bühne mit Heimvorteil für ihre Öffentlichkeitsarbeit im Herzen der Stadt.

Ihre durchaus sinnvolle dezentrale Verteilung in allen Stadtteilen spricht aber in keiner Weise gegen ein solches Zentrum, an dem alle teilhaben können, soweit sie mögen und in dem sie noch größere und bessere Möglichkeiten haben, noch größere Öffentlichkeit und Interessierte BürgerInnen und eventuell Mitmacher zu erreichen.

Andererseits hätten so alle interessierten BürgerInnen eine wesentlich vereinfachte und gleichzeitig einladend attraktive Möglichkeit, sich über alle engagierten Zivilvereine und Initiativen zu informieren und eventuell dabei mitzumachen.

Wenn man jetzt wieder separat die Umweltengagierten ins Zentrum rücken will, tut man der Idee keinen Gefallen – im Gegenteil, man verpasst wiederum die große Chance, das ökologische Engagement auf die anderen zu übertragen und wirkungsvoller umzusetzen.

Soweit zur Motivation unserer Kampagne „Umwelt- und Bürger-Innen – Zentrum ins alte Arbeitsamt!“

Aus dieser Motivation nährt sich auch meine Auswertung und Kommentar zum Workshop der Wertsicht – den ich in jedem Fall besser finde als gar keinen – den ich aber im obigen Sinne gerne erweitern möchte um die anderen engagierten BürgerInnen-Initiativen der Stadt.

Ich kritisiere auch nicht die Arbeit der Wertsicht, die der Stadt gegenüber nur ihren Auftrag auszuführen hat und dabei auch die Gedanken zum alten Arbeitsamt offen mit integriert hat.

Es sind die Vorgaben, die der Wertsicht als Auftrag mitgegeben wurden.

  1. der Zeitplan

– Information der Initiativen und teilweise Befragung kurz vor den Ferien und  Workshop kurz danach – so war kaum eine vereinsinterne Diskussion dazu  möglich.

Ein Zeitplan nach den Ferien wäre günstiger gewesen

  1. Beschränkung auf den Umweltgedanken
  1. kein öffentlicher Agenda Prozess des Forums „Lebensraum Stadt“ hätte die Wertsicht bestimmt auch gerne mitgemacht
  1. keine weiterhin offene Diskussion sondern verdeckte interne Auswertung

 so werden schon wieder Vorentscheidungen getroffen und Vertrauen durch Transparenz und Offenheit verspielt.

 Was sollte passieren? Die festgestellte Tendenz der überwiegenden Mehrheit der WS-Teilnehmer nach interdisziplinärer Öffnung des Zentrum sollte umgesetzt werden. Indem eine zweite Einladungs-Runde mit auch allen anderen BürgerInnen-Initiativen aus dem ökosozialen Spektrum eröffnet wird.

Und indem gleichzeitig die Möglichkeit des Standortes Altes Arbeitsamt mit dem Land ausgelotet  werden muß – am besten mit einer Delegation der Vereine und Initiativen, die gerne ins alte Arbeitsamt möchten und sich deshalb mit NRW und Landeshauptstadt zusammensetzt und die Möglichkeiten abschätzt.

Die hier genannte Delegation der Vereine sollte sich zusammensetzen aus Teilnehmern des erweiterten Workshops, die die Idee zum alten Arbeitsamt überzeugend vertreten können und somit die Realisierungschancen  optimal nutzen.

…und wenn die es schaffen sollten, sind auch die anderen Zögerer oder Bedenker garantiert gerne mit dabei! …und wenn nicht, haben sie nichts verloren und können weitermachen wie bisher

  • ob das sinnvoller ist, überlasse ich allen Lesern

in bester Hoffnung auf eine offene zweite Runde
Hans-Rainer Jonas    25.11.2015